Willkommen in Sachsgrün

Adresse
St. Ägidius-Kirche zu Sachsgrün
Dorfstraße
08606 Triebel OT Sachsgrün
ANSPRECHPARTNER FÜR DIE KIRCHE
Elke Geißler
Telefon: 01 60 / 72 66 01 8
Kontakt
Kirchgemeindeverwaltung
Görnitzer Weg 8, 08606 Oelsnitz
Telefon: 03 74 21 / 2 29 29
E-Mail:
Das Geläut St. Ägidius-Kirche Sachsgrün
-
Kirchennachrichten
aus dem Seelsorgebezirk Bobenneukirchen
Überraschende neue Chorleitung
Konfizeit und Konfirmation 2024/26: Anmeldung
Anmelden kannst du dich gleich hier.
Was ist eigentlich Familienkirche?
Seit 2021 gibt es einen besonderen Gottesdienst mit dem Namen „Familienkirche“ in unserer Kirchgemeinde
Es sind noch Plätze frei
Leuchtenburg- Porzellan trifft Mittelalter
-
Die nächsten Veranstaltungen
im Seelsorgebezirk Bobenneukirchen
Do, 3. April 2025
Oelsnitz, KatharinenkircheDo, 3.04.25 16.00 - 17.30[Konfi Oelsnitz und Bobenneukirchen]Konfi-Unterricht SeBi Oelsnitz und Bobenneukirchen, Kl. 7+816.00 UhrSo, 6. April 2025, Judika
09.30 UhrMi, 9. April 2025
18.30 UhrDo, 10. April 2025
Oelsnitz, KatharinenkircheDo, 10.04.25 16.00 - 17.30[Konfi Oelsnitz und Bobenneukirchen]Konfi-Unterricht SeBi Oelsnitz und Bobenneukirchen, Kl. 7+816.00 UhrSa, 12. April 2025
18.00 UhrSo, 13. April 2025, Palmarum / Palmsonntag
09.30 UhrMi, 16. April 2025
18.30 UhrDo, 17. April 2025, Gründonnerstag
00.00 UhrOelsnitz, KatharinenkircheDo, 17.04.25 16.00 - 17.30[Konfi Oelsnitz und Bobenneukirchen]Konfi-Unterricht SeBi Oelsnitz und Bobenneukirchen, Kl. 7+816.00 UhrFr, 18. April 2025, Karfreitag
15.00 UhrSo, 20. April 2025, Ostersonntag
09.30 UhrMi, 23. April 2025
18.30 UhrMi, 30. April 2025
18.30 UhrDo, 1. Mai 2025
Oelsnitz, KatharinenkircheDo, 1.05.25 16.00 - 17.30[Konfi Oelsnitz und Bobenneukirchen]Konfi-Unterricht SeBi Oelsnitz und Bobenneukirchen, Kl. 7+816.00 Uhr
Geschichte
Die St. Ägidius-Kirche zu Sachsgrün wurde im Rahmen der Kolonisation gegründet. Lange Zeit stand in Sachsgrün eine Kirche, die laut "Neue Sächsische Kirchengalerie" "sehr unregelmäßig" gebaut war. Nach einer letzten Instandsetzung dieses Gotteshauses 1773 beschloss die Gemeinde einen Neubau. Die Errichtung des gegenwärtigen Baus erfolgte an der Stelle der baufälligen alten Kirche im Jahr 1823 in der kurzen Zeit von nur einem halben Jahr unter Mithilfe des ganzen Dorfes. Der Entwurf der Architektur stammt vom Sohn des Sachsgrüner Dorfschulmeisters. Auch den Innenausbau übernahmen die Sachsgrüner selbst. In dieser Zeit traf sich die Gemeinde zum Gottesdienst in der Kapelle des Schlosses.
Der letzte Gottesdienst in der alten Kirche fand im April statt. Schon am 1. Advent des gleichen Jahres konnte man die neue Kirche weihen.
In der Zwischenzeit war es möglich, sie innen und außen vollständig zu restaurieren. "Die Kirche kostete mit Turm und ohne Orgel und Uhr 4186 Taler 19 Groschen und 6 Pfennige. Trotz Spenden aus dem Ort, von Nachbargemeinden, Einzelspenden (z.B. König Anton von Sachsen 308 Taler) blieb bis Ende des 19. Jh. eine Restschuld für die Kirchgemeinde. Tröstlich, dass andere Generationen ähnliche Sorgen hatten, wie wir und doch auch vieles zu Wege gebracht haben.
Die Kirche in Sachsgrün ist sehr hell und "aus einem Guss" - wohl ganz im Gegensatz zur vorherigen Unregelmäßigkeit.
Viel Arbeit ist in den letzten beiden Jahrzehnten in das Gotteshaus geflossen. Ein intakter Außenputz und neue Fenster schmücken die Kirche. Seit dem Jahre 2002 wird die Gemeinde an Stelle des Stahlgeläutes von 1928 wieder durch zwei Bronzeglocken zum Gottesdienst gerufen.
Als nächstes steht eine Instandsetzung des Turmes ins Haus. Dank viel Engagements und fleißiger Hände wurde inzwischen auch der Gemeinderaum fertig gestellt und konnte in der kalten Zeit des Jahres als Winterkirche genutzt werden.
Die Kirche hat auch eine sehr schöne, sehr gut klingende mechanische Hofmann-Orgel (Neustadt an der Heide bei Coburg) mit einer ans Barock angelehnten, mehr ins romantische gehenden Disposition. Sie ist im Wesentlichen im Original erhalten. Die Restaurierung erfolgte durch die Orgelbaufirma Wünning aus Großolbersdorf.
Die Parochie Sachsgrün ist eine der früheren Streitpfarren in Sachsen (näheres bei www.wikipedia.de unter dem Stichwort "Steitpfarre"… )